Veranstaltungen geförderter Projekte

Veranstaltungen geförderter Projekte

Dienstag, 19. Oktober 2021 bis 25. Januar 2022

"The Political Economy of Crises and Transformations“

Ringvorlesung (überwiegend in englischer Sprache)

Im Wintersemester 2021/22 wird die Vorlesungsreihe „Politische Ökonomie der Krisen und Transformationen“ ein breites Spektrum an Ansichten von führenden Experten, Wissenschaftlern und Aktivisten aus verschiedenen Bereichen und Ländern bieten, die die Grundlage für einen ganzheitlichen Ansatz für die Herausforderungen unserer Zeit bilden. Die Reihe zielt nicht nur darauf ab, den Begriff „Krise“ zu klären, sondern auch zu ermitteln, welche Herausforderungen am dringendsten sind, wie die verschiedenen Krisen zusammenhängen und auf welchen Ebenen der Gesellschaft wir Veränderungen vornehmen müssen.

Die Ringvorlesung umfasst insgesamt 13 Vorträge. Mehr Informationen über den Zeitplan, Vortragende sowie Veranstaltungsort erfahren Sie hier auf der Homepage der Vorlesungsreihe.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Studierenden der Universität Witten/Herdecke und ihrem Professor Joscha Wullweber. Sie wird von der Wittener Universitätsgesellschaft e.V. gefördert. Sie ist in einem hybriden Format geplant, um sicherzustellen, dass Menschen aus der ganzen Welt teilnehmen können, und steht Teilnehmern aus allen Bereichen offen.

Donnerstag, 21. Oktober 2021 bis 27. Januar 2022

"Wie wollen wir miteinander leben?"

Projekt sieben:viertel: Salongespräche im Café Leye und online

Eine Stadt, sieben Teile, sieben Quartiere im Zentrum. Das sieben:viertel, die neue Zukunftswerkstatt des WittenLab der Universität Witten/Herdecke, bringt das Studium Fundamentale nach Witten und in das Ruhrgebiet. Ziel des Projekts ist es, wissenschaftliche Theorie und Praxis in die Lebenswirklichkeit der Bürgerinnen und Bürger zu holen und somit Universität und Stadt Witten einander näherzubringen.

In Salongesprächen laden wir zur Debatte wichtiger Gegenwartsfragen; in Workshops und Seminaren kreieren wir stadtübergreifende Erfahrungs- und Reflexionsräume; in regionalen Kooperationsprojekten verbinden wir wissenschaftliche Theorie und urbane Praxis. Wie wollen wir miteinander leben? Wie sieht die Gesellschaft, wie sieht der urbane Raum, wie sieht die Universität von Morgen aus? Die Zukunft hat begonnen, denken und gestalten wir sie gemeinsam.

Weitere Informationen über das Programm und die Vortragenden sowie eine Möglichkeit zur Anmeldung zu den Veranstaltungen finden Sie hier auf der Homepage von sieben:viertel. Hier geht es zum Presseartikel der UW/H.

von links: Sieben-Viertel-Projektleiter Andreas Lingg mit Claus Volkenandt (Akademischer Direktor WittenLab) und Sebastian Benkhofer (Geschäftsführer WittenLab), Foto: Barbara Zabka

Dienstag, 2. November 2021

"Wie entwickle ich inneren Frieden?"

Vortrag aus der öffentlichen Vortragsreihe "LEBENSFRAGEN"
von Dr. Ilse Kutschera und Nikolas Konstantin

Dr. med. Ilse Kutschera: „Sinn von Krankheiten und Leiden“
Als Ärztin und Psychotherapeutin begleitet Dr. med. Ilse Kutschera schon seit Jahrzehnten zahlreiche Menschen auf ihrem Weg der Genesung. Anhand vielzähliger Krankheitsberichte erkannte die Autorin des Buches „Was ist nur los mit mir?“, dass körperliche und seelische Beschwerden oft im Familiensystem ihren Ursprung haben können. Familiären Beziehungen und Bindungen können Krankheiten und Symptome mitverursachen. Verstrickungen beginnen in der Familie, in die wir hineingeboren wurden, und wirken in die Gegenwart. Sie können Partnerschaften und beruflichen Erfolg beeinträchtigen. Wie können diese Verstrickungen erkannt und gelöst werden? In ihrem Vortrag beleuchtet Dr. med. Ilse Kutschera diese Zusammenhänge sowie den Sinn von Krankheiten und Leiden.

Nikolas Konstantin: „Meditation 2021 – Zwischen Tradition, Wissenschaft & Hype”
Nikolas Konstantin ist Meditationslehrer und Coach. Im von Nikolas gegründeten virtuellen Onyra Mind Club leiten Meditationslehrer:innen mentaleTrainings und Workshops. Im Rahmen seiner Arbeit bei ForChiefs, einer Beratungsfirma für Purpose, begleitet Nikolas Führungskräfte und gesellschaftliche Change Maker. Als Meditationslehrer im OHIA Studio Berlin gibt Nikolas monatliche Workshops und Seminare, um die unterschiedlichen Facetten von Meditation besser zu verstehen und zu trainieren. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Dekade verdeutlichen, dass mentales Wohlbefinden wie auch essenzielle Fähigkeiten der Selbstregulierung trainierbar sind. Angesichts neuer Erkenntnisse über die Veränderungsfähigkeit unseres Geistes durch mentales Training und Meditation, ist uns die Schulung dieser mentalen Qualitäten besser denn je zugänglich. In dem Vortrag wird Nikolas Konstantin über seine Erfahrungen an der Gabelung zwischen Weisheitstraditionen, Wissenschaft und Selbsterfahrung in Retreats sprechen und praktische Modelle vorstellen um Meditation und Selbstregulierung besser zu verstehen und zu trainieren. Nikolas war Berater im EU-Parlament und ist Absolvent des Europakolleg in Brügge. Er hat Politik-, Kultur- und Rechtswissenschaften in Göttingen, Kyoto, Straßburg und Den Haag gelernt und vieles durch Meditationsretreats in unterschiedlichen Traditionen entlernt.

Das Ziel der Vortragsreihe LEBENSFRAGEN mit anschließender Gesprächsrunde ist es, existenziellen, universellen und urmenschlichen Themen Raum zu geben, da diese in der Gesellschaft und im Bildungswesen nur beschränkt sowie tabuisiert zur Sprache gebracht werden. Daher lautet das Motto: „Vom Leben fürs Leben lernen, gesellschaftliche Tabus transformieren und Gleichberechtigung sowie Diversität fördern“.

Dank der Wittener Universitätsgesellschaft (WUG), können alle Interessierten, kosten- und anmeldungsfrei bei den Vortragsabenden zwischen 19 und 21 Uhr über Zoom (Kennwort: Leben) dabei sein. Weitere Informationen zur Veranstaltung und der gesamten Reihe gibt es hier.

Donnerstag, 25. bis Samstag, 27. Nov. 2021

Ausstellung "Wir alle sind..."

Ausstellung über Diskriminierung im Alltag

… umgeben und betroffen von Alltagsdiskriminierung. Vom 25.11. bis 27.11.2021 wollen wir dieses Thema mit einer Ausstellung, einer Podiumsdiskussion sowie einem Film im Unikat e.V. in den Vordergrund rücken und den Raum ermöglichen, darüber ins Gespräch zu kommen.

Die Ausstellung zeigt Fotos von Menschen aus der Fußgängerzone der Wittener Innenstadt, die in ihrem Alltag Diskriminierung erfahren haben oder erfahren. Ursprung der Ausstellung sind eben solche Bilder aus Brandenburg, welche vor fünf Jahren von drei Studierenden der Medizinischen Hochschule Brandenburg gemacht worden sind und im Sommer 2021 im Unikat in Witten ausgestellt wurden. In diesem Kontext entstanden die Bilder der Wittener Bürger*innen in Zusammenarbeit mit der Wittener Fotografin Dana Schmidt. Mit der Ausstellung dieser Bilder wollen wir die Vielfalt der Alltagsdiskriminierung aus und in Witten thematisieren und den Austausch und die Diskussion darüber anregen.

Neben der freien Diskussion an den Bildern, bieten wir zwischen dem 25.11. bis 27.11. auch ein Programm, um den Raum der thematischen Auseinandersetzung zu gestalten. Bei allen Veranstaltungen werden die Fotos zu sehen sein. Darüber hinaus sind an allen drei Tagen die Veranstaltenden für Rückfragen, Hinweise oder Bedenken vor Ort.

Am 25.11. eröffnen wir um 18:00 Uhr den drei-tägigen Austausch mit der Vernissage der Fotos auf der EG-Unikatfläche. Diese bleiben dort bis zum 27.11. ausgestellt und werden danach, in die Schaufenster des Unikats gehängt.

Ins Leben gerufen hat diese Ausstellung in Witten der Lehrstuhl für die Ausbildung personaler und interpersonaler Kompetenzen im Gesundheitswesen der Universität Witten/ Herdecke. Durch die Förderung des Kulturforums Witten, der Wittener Universitätsgesellschaft e.V. und die Unterstützung des Unikat e.V. wurde und wird die Ausstellung der Bilder und der Diskussionsraum ermöglicht.

+++ Die Fotos zeigen möglicherweise sensible Inhalte. Sollten Probleme oder Unwohlsein aufkommen, sprechen Sie uns gerne an. Allgemein bitten wir um einen respektvollen Umgang mit den Inhalten der Bilder +++

Zum Projektartikel

Freitag, 26. November 2021

Gespräch mit Gülcan Cetin zum Thema Diskriminierung

Im Rahmen der Ausstellung "Wir alle sind..."

In dem Gespräch mit Gülcan Cetin wollen wir einen tieferen Blick in die Arbeit gegen und unter Alltagsdiskriminierung gewinnen. Sie setzt sich bei dem satirischen funk-Format „Datteltäter“ gegen Vorurteile vor allem gegenüber der muslimischen Bevölkerung ein und studiert Medizin. Mit ihr zusammen wollen wir die Vielfältigkeit von Diskriminierung beleuchten und Fragen bezüglich der öffentlichen Awareness gegenüber Alltagsdiskriminierung diskutieren.

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung gilt die 3G-Regelung. Es ist keine Voranmeldung möglich. Es gibt 70 Plätze. Bitte erscheint rechtzeitig, da wir nach Belegung aller Plätze die Türen schließen werden. Bitte bringt den Nachweis für eine der 3 Gs mit.

Mit der Teilnahme verpflichtet Ihr Euch, den Hygienevorschriften des Unikat e.V. nachzukommen.

Kurzfristige Änderungen sind aufgrund der derzeitigen Lage möglich.

Samstag, 27. November 2021

Filmvorführung

Im Rahmen der Ausstellung "Wir alle sind..."

Mit einem filmischen Abschluss wollen wir einen weiteren Einblick in die Möglichkeit der Aufmerksamkeitsgenerierung für dieses Thema gewinnen und einen Film zeigen, welcher das Thema auf zugleich berührende, unterhaltende und dennoch ernste Art und Weise beleuchtet.

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung gilt die 3G-Regelung. Es ist keine Voranmeldung möglich. Es gibt 70 Plätze. Bitte erscheint rechtzeitig, da wir nach Belegung aller Plätze die Türen schließen werden. Bitte bringt den Nachweis für eine der 3 Gs mit.

Mit der Teilnahme verpflichtet Ihr Euch, den Hygienevorschriften des Unikat e.V. nachzukommen.

Kurzfristige Änderungen sind aufgrund der derzeitigen Lage möglich.

Dienstag, 7. Dezember 2021

"Bin ich endloses Bewusstsein?"

Vortrag aus der öffentlichen Vortragsreihe "LEBENSFRAGEN"
von Esther Böttcher und Jan-Gabriel Niedermeier

Esther Böttcher und Jan-Gabriel Niedermeier
Bin ich endloses Bewusstsein? Ist unser Bewusstsein eingeschränkt oder grenzenlos? (Selbst)erfahrungs-orientiert werden Esther Böttcher und Jan-Gabriel Niedermeier gemeinsam mit allen Teilnehmenden interaktiv erforschen was Bewusstsein sein kann. Ihre Einladung lautet: „Mach mit, spring ins Wasser, und schau, wohin du kommst“.

Das Ziel der Vortragsreihe LEBENSFRAGEN mit anschließender Gesprächsrunde ist es, existenziellen, universellen und urmenschlichen Themen Raum zu geben, da diese in der Gesellschaft und im Bildungswesen nur beschränkt sowie tabuisiert zur Sprache gebracht werden. Daher lautet das Motto: „Vom Leben fürs Leben lernen, gesellschaftliche Tabus transformieren und Gleichberechtigung sowie Diversität fördern“.

Dank der Wittener Universitätsgesellschaft (WUG), können alle Interessierten, kosten- und anmeldungsfrei bei den Vortragsabenden zwischen 19 und 21 Uhr über Zoom dabei sein. Weitere Informationen zur Veranstaltung und der gesamten Reihe gibt es hier.

Donnerstag, 13. Januar 2022

"Wie viele Leben lebe ich?"

Vortrag aus der öffentlichen Vortragsreihe "LEBENSFRAGEN"
von Prof. Servet Ahmet Golbol und Thomas Schmelzer

Thomas Schmelzer: Inwiefern kann der Gedanke der Wiedergeburt unser Leben bereichern?
Thomas Schmelzer ist Moderator, Regisseur, Redakteur, Referent und Autor. Seit 20 Jahren beschäftigt er sich mit ganzheitlichen Themen. Dabei geht es ihm um die Verbindung unterschiedlicher Denkweisen und um die Vermittlung hilfreichen Wissens für ein bewusstes, friedvolles Leben. Mit „Wiedergeburt – Deine Seele ist unsterblich“ schuf Thomas Schmelzer einen erfolgreichen Dokumentarfilm zum Thema der Reinkarnation. Wiedergeburt sei nicht beweisbar, meinen viele – und doch glauben ca. die Hälfte aller Menschen an ein Weiterleben der Seele nach dem Tod. Zahlreiche Zeugnisse aus Religion, Nahtoderfahrungen, medial vermittelten Botschaften und von Menschen – oft Kinder – wecken Zweifel an der vermeintlichen Unbeweisbarkeit. Im Vortrag geht Thomas Schmelzer auf eigene Erfahrungen und Gespräche mit namhaften Expert:innen im Rahmen seiner Recherchen ein. Mehr über den Film.

Professor Servet Ahmed Golbol: Zwei halbe Leben sind kein Ganzes – Eine dokumentarische Wahrheit?
Beim Thema Reinkarnation treffen bekanntermaßen Glaubenssätze aufeinander. In seinem Dokumentarfilm „Zwei halbe Leben sind kein Ganzes“ wurde Servet Ahmed Golbol in voller Bandbreite damit konfrontiert. Dies führte ihn zum Begriff ‚Wahrheit‘ und inwieweit Wahrheit Allgemeingültigkeit besitzen kann. Oder gibt es mehr als nur die eine Wahrheit? Beziehungsweise hat jedes Individuum eine eigene Wahrheit? Als Filmemacher ist diese Frage von essenzieller Bedeutung, provoziert der Film doch die Frage, ob es Reinkarnation gibt. Die Erwartung schreit geradezu nach einer finalen Antwort. Gleichzeitig drängt sich durch die Auseinandersetzung mit dem Sujet und den unterschiedlichen Fallbeispielen, wie sie auch im Film vorkommen, die Frage nach Verantwortung auf. Dies ist eine Grundfrage jeder dokumentarischen Annäherung (man denke nur an Whistleblower und den Umgang der Journalisten damit…). Wie weit kann, soll, muss ich als Filmemacher gehen, um meine Inhalte in den Kontext einer vermeintlichen Wahrheitssuche stellen zu können und in die Lebenswelten der Protagonisten einzudringen? Im Prozess der Filmerstellung gerät man schnell in einen Diskurs religiös-spiritueller Perspektiven. Dabei lässt man leicht außer Acht, dass die von Reinkarnation betroffenen Familien gefordert sind, das Phänomen an sich in ihren Alltag zu integrieren. Das befreit sie in gewisser Weise vom Diskurs. Diese lebenspragmatische Haltung überträgt sich auf den Dokumentaristen und beeinflusst maßgeblich die Fragestellung, ob und was vom Erzählten als Wahrheit postuliert werden kann und ob jede erschlossene Wahrheit auch so wiedergegeben werden darf. Denn, und das darf man nicht unterschätzen, einige Wahrheiten im großen Rahmen religiös-spiritueller Perspektiven bergen großes Konfliktpotential. Im allgemeinen Sinne, aber noch stärker im individuellen Kontext der Betroffenen in der öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Film. Daher kann man im Dokumentarischen Schaffen Wahrheit nicht ohne Verantwortung denken.

Das Ziel der Vortragsreihe LEBENSFRAGEN mit anschließender Gesprächsrunde ist es, existenziellen, universellen und urmenschlichen Themen Raum zu geben, da diese in der Gesellschaft und im Bildungswesen nur beschränkt sowie tabuisiert zur Sprache gebracht werden. Daher lautet das Motto: „Vom Leben fürs Leben lernen, gesellschaftliche Tabus transformieren und Gleichberechtigung sowie Diversität fördern“.

Dank der Wittener Universitätsgesellschaft (WUG), können alle Interessierten, kosten- und anmeldungsfrei bei den Vortragsabenden zwischen 19 und 21 Uhr über Zoom (Kennwort: Leben) dabei sein. Weitere Informationen zur Veranstaltung und der gesamten Reihe gibt es hier.