Veranstaltungen geförderter Projekte

Veranstaltungen geförderter Projekte

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Sonntag, 13. November 2022

Mozarts MusicLab − ein Raumkonzert

Am Sonntag, den 13. November findet im Neubau der Universität Witten/Herdecke ein außergewöhnliches Konzert statt, das klassische Musik mit einer multimedialen Aufführung verbindet. Das Prinzip des sogenannten „Raumkonzert“ ist vom Künstlerduo Frederike Möller (Pianistin) und Michalis Nicolaides (Videokünstler) erdacht worden und wird mit dem studentischen Orchester der UW/H aufgeführt.

Das Besondere ist, dass die Musiker:innen in separaten Räumen des Gebäudes spielen und über Audio- und Videotechnik untereinander und mit dem Dirigenten verbunden sind. Das Konzertpublikum wird die Sicherheit des vorgegebenen Platzes verlassen, um das Konzert und den architektonischen Umraum individuell zu erwandern und zu erfahren.

Mit dieser Konzertpraxis werden Musiker:nnen, Besucher:nnen und Konzertraum in einen neuen wechselseitigen Austausch gebracht. Gespielt werden Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 467) und Charles E. Ives („The Unanswered Question“).

Die Veranstaltung wird von der NRW.BANK, der Wittener Universitätsgesellschaft sowie der GLS Treuhand – Zukunftsstiftung Mensch und Gesellschaft gefördert.  

Es finden zwei Durchgänge statt:

14 bis ca. 15 Uhr

17 bis ca. 18 Uhr

Tickets sind für 15 Euro (5 Euro ermäßigt für Studierende, Schüler:innen, Rentner:innen) an der Abendkasse oder im Vorfeld per Mail erhältlich:

Für Studierende der UW/H, Geflüchtete und Kinder bis 10 Jahren ist die Veranstaltung kostenlos.

Abendkasse oder verbindliche Ticketreservierung unter

Dienstag, 19. bis 23. Juli 2022

Fahrradkino22

Im Sommer wird wieder die Filmrolle ausgepackt und in die Pedale getreten: Das Fahrradkino Witten geht in die dritte Runde. Vom 19. bis zum 22. Juli lädt der Unikat e.V. zum gemeinsamen, kostenlosen Open-Air-Kinoerlebnis vor die WERK°STADT Witten ein. Das Grundkonzept gilt auch für dieses Jahr: gute Filme, feste Sitzplätze und einen Raum für Kultur und Begegnung schaffen.

Neben der Werk*Stadt als etabliertem Veranstaltungsort und dem Unikat als Veranstalter bieten unter anderem die Queerstadt und FEM! tatkräftige Unterstützung durch Redebeiträge und Filmauswahl. Wie auch letztes Jahr wird diese Veranstaltungsreihe von der Wittener Universitätsgesellschaft e.V. und dem Wittener Kulturforum als Förderer finanziell unterstützt.

19.07.2022: Zum Auftakt könnt Ihr Euch auf ein Abenteuer-Drama freuen, in dem ein junger Mann sein Leben umkrempelt und abseits der üblichen Gesellschaftsnormen lebt. (Der Film ist FSK12) Hier anmelden

20.07.2022: FEM! zeigt ein feministisches Drama, in dem eine weibliche Protagonistin den diskriminierenden Umständen ihrer Zeit trotzt. (Der Film ist FSK0) Hier anmelden

21.07.2022: Die Queer*Stadt zeigt eine dramatische Komödie, in der queere Protagonist*innen für ihre Rechte und gesellschaftliche Akzeptanz kämpfen. (Der Film ist FSK6) Hier anmelden

22.07.2022: Zum krönenden Abschluss des diesjährigen Fahrradkinos könnt Ihr Euch auf einen optimistischen Dokumentarfilm freuen, in dem verschiedene Menschen die Probleme unserer globalisierten Welt angehen. (Der Film ist FSK0) Hier anmelden

Samstag, 6. August 2022

8. Wiesenviertelfest 2022

Nach zwei Jahren Pause, geht es dieses Jahr mit dem achten Wiesenviertelfest weiter. Am 06. August 2022 verwandelt sich das Wiesenviertel ein weiteres Mal für einen Tag in ein kleines Festivalgelände mit vielen regionalen Künstler*innen, Initiativen und initiativer Musik mit diversen Musiker*innen, einem bunten Markt für Handgemachtes,
zahlreichen Street Food-Ständen sowie Aktionen und Workshops für Kinder und Erwachsene.

Ebenfalls in den Gassen, Ecken und Höfen des Viertels finden verschiedene Bespielungen statt, daher lohnt es sich, auch diese unbedingt zu erkunden. Mit Fassadenkunst und Workshops können sowohl Künstler*innen als auch Besucher*innen dazu beitragen, den Stadtraum langfristig verändern und verschönern zu können.

Das Wiesenviertelfest 2022 – finanziell unterstützt von der Wittener Universitätsgesellschaft e.V. –  wird spannend, neu und auf alle Fälle wieder einzigartig!

Donnerstag, 25. bis Samstag, 27. Nov. 2021

Ausstellung "Wir alle sind..."

Ausstellung über Diskriminierung im Alltag

… umgeben und betroffen von Alltagsdiskriminierung. Vom 25.11. bis 27.11.2021 wollen wir dieses Thema mit einer Ausstellung, einer Podiumsdiskussion sowie einem Film im Unikat e.V. in den Vordergrund rücken und den Raum ermöglichen, darüber ins Gespräch zu kommen.

Die Ausstellung zeigt Fotos von Menschen aus der Fußgängerzone der Wittener Innenstadt, die in ihrem Alltag Diskriminierung erfahren haben oder erfahren. Ursprung der Ausstellung sind eben solche Bilder aus Brandenburg, welche vor fünf Jahren von drei Studierenden der Medizinischen Hochschule Brandenburg gemacht worden sind und im Sommer 2021 im Unikat in Witten ausgestellt wurden. In diesem Kontext entstanden die Bilder der Wittener Bürger*innen in Zusammenarbeit mit der Wittener Fotografin Dana Schmidt. Mit der Ausstellung dieser Bilder wollen wir die Vielfalt der Alltagsdiskriminierung aus und in Witten thematisieren und den Austausch und die Diskussion darüber anregen.

Neben der freien Diskussion an den Bildern, bieten wir zwischen dem 25.11. bis 27.11. auch ein Programm, um den Raum der thematischen Auseinandersetzung zu gestalten. Bei allen Veranstaltungen werden die Fotos zu sehen sein. Darüber hinaus sind an allen drei Tagen die Veranstaltenden für Rückfragen, Hinweise oder Bedenken vor Ort.

Am 25.11. eröffnen wir um 18:00 Uhr den drei-tägigen Austausch mit der Vernissage der Fotos auf der EG-Unikatfläche. Diese bleiben dort bis zum 27.11. ausgestellt und werden danach, in die Schaufenster des Unikats gehängt.

Ins Leben gerufen hat diese Ausstellung in Witten der Lehrstuhl für die Ausbildung personaler und interpersonaler Kompetenzen im Gesundheitswesen der Universität Witten/ Herdecke. Durch die Förderung des Kulturforums Witten, der Wittener Universitätsgesellschaft e.V. und die Unterstützung des Unikat e.V. wurde und wird die Ausstellung der Bilder und der Diskussionsraum ermöglicht.

+++ Die Fotos zeigen möglicherweise sensible Inhalte. Sollten Probleme oder Unwohlsein aufkommen, sprechen Sie uns gerne an. Allgemein bitten wir um einen respektvollen Umgang mit den Inhalten der Bilder +++

Zum Projektartikel

Freitag, 26. November 2021

Gespräch mit Gülcan Cetin zum Thema Diskriminierung

Im Rahmen der Ausstellung "Wir alle sind..."

In dem Gespräch mit Gülcan Cetin wollen wir einen tieferen Blick in die Arbeit gegen und unter Alltagsdiskriminierung gewinnen. Sie setzt sich bei dem satirischen funk-Format „Datteltäter“ gegen Vorurteile vor allem gegenüber der muslimischen Bevölkerung ein und studiert Medizin. Mit ihr zusammen wollen wir die Vielfältigkeit von Diskriminierung beleuchten und Fragen bezüglich der öffentlichen Awareness gegenüber Alltagsdiskriminierung diskutieren.

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung gilt die 3G-Regelung. Es ist keine Voranmeldung möglich. Es gibt 70 Plätze. Bitte erscheint rechtzeitig, da wir nach Belegung aller Plätze die Türen schließen werden. Bitte bringt den Nachweis für eine der 3 Gs mit.

Mit der Teilnahme verpflichtet Ihr Euch, den Hygienevorschriften des Unikat e.V. nachzukommen.

Kurzfristige Änderungen sind aufgrund der derzeitigen Lage möglich.

Samstag, 27. November 2021

Filmvorführung

Im Rahmen der Ausstellung "Wir alle sind..."

Mit einem filmischen Abschluss wollen wir einen weiteren Einblick in die Möglichkeit der Aufmerksamkeitsgenerierung für dieses Thema gewinnen und einen Film zeigen, welcher das Thema auf zugleich berührende, unterhaltende und dennoch ernste Art und Weise beleuchtet.

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung gilt die 3G-Regelung. Es ist keine Voranmeldung möglich. Es gibt 70 Plätze. Bitte erscheint rechtzeitig, da wir nach Belegung aller Plätze die Türen schließen werden. Bitte bringt den Nachweis für eine der 3 Gs mit.

Mit der Teilnahme verpflichtet Ihr Euch, den Hygienevorschriften des Unikat e.V. nachzukommen.

Kurzfristige Änderungen sind aufgrund der derzeitigen Lage möglich.

Dienstag, 7. Dezember 2021

"Bin ich endloses Bewusstsein?"

Vortrag aus der öffentlichen Vortragsreihe "LEBENSFRAGEN"
von Esther Böttcher und Jan-Gabriel Niedermeier

Esther Böttcher und Jan-Gabriel Niedermeier
Bin ich endloses Bewusstsein? Ist unser Bewusstsein eingeschränkt oder grenzenlos? (Selbst)erfahrungs-orientiert werden Esther Böttcher und Jan-Gabriel Niedermeier gemeinsam mit allen Teilnehmenden interaktiv erforschen was Bewusstsein sein kann. Ihre Einladung lautet: „Mach mit, spring ins Wasser, und schau, wohin du kommst“.

Das Ziel der Vortragsreihe LEBENSFRAGEN mit anschließender Gesprächsrunde ist es, existenziellen, universellen und urmenschlichen Themen Raum zu geben, da diese in der Gesellschaft und im Bildungswesen nur beschränkt sowie tabuisiert zur Sprache gebracht werden. Daher lautet das Motto: „Vom Leben fürs Leben lernen, gesellschaftliche Tabus transformieren und Gleichberechtigung sowie Diversität fördern“.

Dank der Wittener Universitätsgesellschaft (WUG), können alle Interessierten, kosten- und anmeldungsfrei bei den Vortragsabenden zwischen 19 und 21 Uhr über Zoom dabei sein. Weitere Informationen zur Veranstaltung und der gesamten Reihe gibt es hier.

Donnerstag, 13. Januar 2022

"Wie viele Leben lebe ich?"

Vortrag aus der öffentlichen Vortragsreihe "LEBENSFRAGEN"
von Prof. Servet Ahmet Golbol und Thomas Schmelzer

Thomas Schmelzer: Inwiefern kann der Gedanke der Wiedergeburt unser Leben bereichern?
Thomas Schmelzer ist Moderator, Regisseur, Redakteur, Referent und Autor. Seit 20 Jahren beschäftigt er sich mit ganzheitlichen Themen. Dabei geht es ihm um die Verbindung unterschiedlicher Denkweisen und um die Vermittlung hilfreichen Wissens für ein bewusstes, friedvolles Leben. Mit „Wiedergeburt – Deine Seele ist unsterblich“ schuf Thomas Schmelzer einen erfolgreichen Dokumentarfilm zum Thema der Reinkarnation. Wiedergeburt sei nicht beweisbar, meinen viele – und doch glauben ca. die Hälfte aller Menschen an ein Weiterleben der Seele nach dem Tod. Zahlreiche Zeugnisse aus Religion, Nahtoderfahrungen, medial vermittelten Botschaften und von Menschen – oft Kinder – wecken Zweifel an der vermeintlichen Unbeweisbarkeit. Im Vortrag geht Thomas Schmelzer auf eigene Erfahrungen und Gespräche mit namhaften Expert:innen im Rahmen seiner Recherchen ein. Mehr über den Film.

Professor Servet Ahmed Golbol: Zwei halbe Leben sind kein Ganzes – Eine dokumentarische Wahrheit?
Beim Thema Reinkarnation treffen bekanntermaßen Glaubenssätze aufeinander. In seinem Dokumentarfilm „Zwei halbe Leben sind kein Ganzes“ wurde Servet Ahmed Golbol in voller Bandbreite damit konfrontiert. Dies führte ihn zum Begriff ‚Wahrheit‘ und inwieweit Wahrheit Allgemeingültigkeit besitzen kann. Oder gibt es mehr als nur die eine Wahrheit? Beziehungsweise hat jedes Individuum eine eigene Wahrheit? Als Filmemacher ist diese Frage von essenzieller Bedeutung, provoziert der Film doch die Frage, ob es Reinkarnation gibt. Die Erwartung schreit geradezu nach einer finalen Antwort. Gleichzeitig drängt sich durch die Auseinandersetzung mit dem Sujet und den unterschiedlichen Fallbeispielen, wie sie auch im Film vorkommen, die Frage nach Verantwortung auf. Dies ist eine Grundfrage jeder dokumentarischen Annäherung (man denke nur an Whistleblower und den Umgang der Journalisten damit…). Wie weit kann, soll, muss ich als Filmemacher gehen, um meine Inhalte in den Kontext einer vermeintlichen Wahrheitssuche stellen zu können und in die Lebenswelten der Protagonisten einzudringen? Im Prozess der Filmerstellung gerät man schnell in einen Diskurs religiös-spiritueller Perspektiven. Dabei lässt man leicht außer Acht, dass die von Reinkarnation betroffenen Familien gefordert sind, das Phänomen an sich in ihren Alltag zu integrieren. Das befreit sie in gewisser Weise vom Diskurs. Diese lebenspragmatische Haltung überträgt sich auf den Dokumentaristen und beeinflusst maßgeblich die Fragestellung, ob und was vom Erzählten als Wahrheit postuliert werden kann und ob jede erschlossene Wahrheit auch so wiedergegeben werden darf. Denn, und das darf man nicht unterschätzen, einige Wahrheiten im großen Rahmen religiös-spiritueller Perspektiven bergen großes Konfliktpotential. Im allgemeinen Sinne, aber noch stärker im individuellen Kontext der Betroffenen in der öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Film. Daher kann man im Dokumentarischen Schaffen Wahrheit nicht ohne Verantwortung denken.

Das Ziel der Vortragsreihe LEBENSFRAGEN mit anschließender Gesprächsrunde ist es, existenziellen, universellen und urmenschlichen Themen Raum zu geben, da diese in der Gesellschaft und im Bildungswesen nur beschränkt sowie tabuisiert zur Sprache gebracht werden. Daher lautet das Motto: „Vom Leben fürs Leben lernen, gesellschaftliche Tabus transformieren und Gleichberechtigung sowie Diversität fördern“.

Dank der Wittener Universitätsgesellschaft (WUG), können alle Interessierten, kosten- und anmeldungsfrei bei den Vortragsabenden zwischen 19 und 21 Uhr über Zoom (Kennwort: Leben) dabei sein. Weitere Informationen zur Veranstaltung und der gesamten Reihe gibt es hier.